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Geschichte

Die Gründung 1971

Wegen Überfüllung keine Neuanmeldung möglich. Mit solchen oder ähnlichen Aussagen waren bereits Anfang 1970er Jahre Eltern konfrontiert, die ihre Kinder in einem der kirchlichen oder kommunalen Kindergärten des Stadtteils anmelden wollten. Geplagte Eltern griffen zur Selbsthilfe. Initiatorin ist Inge Willendorf, die eigentlich „gar nichts vom Behördenkram und so“ verstand, sich aber mit viel Geschick und Durchhalteverrmögen für eine gute Sache einsetzte. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) und mit der Hilfe der Stadt Hannover 1970 zunächst der Kinderladen Jacobistraße. Eine zwangfreie Erziehung der Kinder bildete die Grundlage der pädagogischen Arbeit. Viel Wert legte man in der neuen Kindergartenstätte auch auf die Zusammenarbeit mit dem Elternnhaus. Doch schon bald machte sich in dem Selbsthilfe-Kindergarten eine Tendenz zur antiautoritären Erziehung breit. Mit dieser Form der Erziehung war Inge Willendorf – nach intensiver Recherche – nicht einverstanden. So suchte sie neue Räume und gründete im Sommer 1971 nach bewährtem Muster mit dem DPWV und der Hilfe der Stadt Hannover einen neuen Kindergarten, den Kindergarten Hannover-Edenstrasse e. V.

Wir müssen eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder. Sie müssen zum Beispiel nicht, wenn sie nicht wollen, Händchen reichen und Ringelreihen tanzen. Aber eine gewisse Disziplin und vor allem Einfügung in die Gemeinschaft wird von ihnen erwartet und gefördert.

Alfred Wilke vom DPWV 1970

1971-1980

Zwei Nachtschränkchen als Kaufmannsladen und Werkbank

Das Ladenlokal einer ehemaligen Bäckerei wurde in den Kindergarten Edenstrasse e.V. verwandelt und bot insgesamt 40 Kindern Platz zum Spielen. In der Anfangszeit gab es eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe, die von den Kindern abwechselnd besucht wurde. Ein geringes Startkapital erforderte Improvisation bei der Innenaussstattung des Kindegartens. So wurden zwei Nachtschränkchen kurzerhand in einen Kaufmannsladen und zu einer Werkbank verwandelt.

Die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen orientierte sich an den Prinzipien von Montessori: Das Kind in seiner Persönlichkeit achten, seinen freien Willen entwickeln helfen, ihm Gelegenheit geben, seinem Lernbedürfnis zu folgen und ihm helfen, Schwierigkeiten zu überwinden. Somit war die Freiarbeit das Kernstück im Tagesablauf.

Tagesablauf

Die Kinder brachten ihr Frühstück mit. Es gab kein Mittagessen im Kindergarten. Die Kinder waren täglich auf einem der Stadtteilspielplätze (z. B.: Wakitu, Bonifatiusplatz)

  • 07.45 – 12.15 Uhr Vormittagsgruppe
  • 13.30 – 18.15 Uhr Nachmittagsgruppe

Eine sehr gute Entscheidung!
Es entstanden lange Freundschaften unter Eltern und Kindern!